Public History - Geschichtsvermittlung mit Studierenden

Projektinformationen:

Public History realisiert und reflektiert Projekte zur Geschichtsvermittlung. Studierende sollen nun innerhalb des regulären Lehrangebots am Historischen Seminar (HS) die Gelegenheit erhalten geschichtswissenschaftliche Fragen und Erkenntnisse an eine breite Öffentlichkeit zu vermitteln. Damit antwortet das Historische Seminar auf ein verstärkt artikuliertes Bedürfnis nach einem praxisrelevanten universitären Studium – in der Vernetzung von Wissenschaft, ausseruniversitären Berufsfeldern und Öffentlichkeit. Im Rahmen des Lehrprojektes entstehen somit gemeinsam mit Studierenden sowie externen Partnern drei neue Lehrveranstaltungsmodelle im Bereich "Public History".

Ziele des Projektes:

Im Bereich "Public History" geschieht die Produktion und Vermittlung historischen Wissens an der Schnittstelle von Wissenschaft und öffentlicher Geschichtskultur. Somit hat Public History drei Zieldimensionen:

1. Die Vernetzung des universitären Studiums mit ausseruniversitären Berufsfeldern.

2. Den Transfer von historischem Wissen und akademischer Forschung aus der Universität in die Öffentlichkeit hinein.

3. Leistung von eigenständiger Forschung zu den Themen der zeitgenössischen Geschichtskultur.

Diese Ziele werden im Rahmen der drei Veranstaltungsmodelle, die im Projekt entwickelt werden, verfolgt.

Weiterentwicklung der Lehre:

1. Historischer Podcast Stadtrundgang

Die Studierenden erarbeiten einen virtuellen, historischen PodcastStadtrundgang für die Stadt Schaffhausen. Dieser wird den Teilnehmer/innen des International Meetings der Psychometic Society (Organisation Psychologisches Institut UZH) in Englisch zur Verfügung gestellt.

2. Weblog "Zürcher Geschichten"

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit Archiven ein Weblog zur Geschichte von Zürich und seiner Umgebung.

3. Re-Enactments

In dieser Veranstaltung steht die körperliche, sensorische und somatische Seite historischer Erfahrung und historischen Wissens im Zentrum. In Kooperation mit Museen und Medienwird das Potenzial von historischen Re-Enactments beleuchtet und erprobt.