Von der Forschungshypothese zum Kongresspanel

Projektinformationen:

Religiöse Bauten sind zugleich Medien und Objekte öffentlicher Kommunikation über den Status einzelner Religionsgemeinschaften in der Gesellschaft. Seit dem 19. Jh. waren Gebäude, mit denen Migrationsgemeinden und religiöse Minderheiten im öffentlichen Raum sichtbar wurden, Gegenstand kontroverser Beurteilungen. Am Beispiel von Zürichs Kirchen, Synagogen, Moscheen und Tempeln soll die Funktionsweise von Architektur als Ausdrucksform religiöser Identität und Objekt religionsinterner und öffentlicher Aushandlungsprozesse analysiert werden.

Ziele des Projektes:

Masterstudierende erhalten im Rahmen eines Projektseminars Einblick in die Etappen eines historisch-religionswissenschaftlichen Forschungsprozesses und durchlaufen diesen Prozess von der Hypothesenbildung über die Recherche bis zu einer Präsentation und Diskussion der Ergebnisse vor Fachpublikum im Rahmen einer internationalen Tagung.

Weiterentwicklung der Lehre:

Gemeinsam mit den Dozenten entwickeln die Studierenden eigene Forschungsprojekte und durchlaufen alle Phasen des Forschungsprozesses. Dies findet im Rahmen von 7 Präsenzblöcken à 4 Stunden in kollaborativen Lernsettings (z.T. direkt in der Stadt und einschlägigen religiösen Bauten) statt. Neben den Präsenzphasen wird OLAT zum Austausch genutzt. Die Studierenden entwickeln eine individuelle Fallstudie und dokumentieren den Forschungsprozess in Form von Werkstattberichten. Die Ergebnisse sollen in Form einer Website öffentlich zugänglich gemacht und an einer internationalen Fachtagung präsentiert werden.