Digital Storytelling und das audiovisuelle Essay

Innovative Projektidee

Ziel des Projektes ist es, der Bedeutung von Lesen, Interpretieren und Argumentieren unter den veränderten medialen Bedingungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Dafür sollte audiovisuelles Material (insbesondere Film) analysiert und diskutiert werden, sowie anstelle von traditionellen Referaten und Seminararbeiten audiovisuelle Essays erarbeitet werden. Der Kurs baut auf der Erfahrung eines Vorgängerprojektes auf, welches ebenfalls durch den kompetitiven Lehrkredit gefördert wurde. Im Laufe der Durchführung und der anschliessenden Evaluation hat sich gezeigt, dass sich der Einsatz von audiovisuellen Essays sehr erfolgreich gestaltet. Das neue Projekt hat nun zum Ziel, das Format gezielt und nachhaltig zu konsolidieren, durch technische Entwicklungen zu verbessern und eine Auseinandersetzung mit Bewertungskriterien sowie die Selbstreflektion zu fördern. Eine Kooperation mit Fachhochschulen (ZHdK, Hochschule Luzern Design + Kunst) unterstützt die Aneignung zusätzlicher relevanter Kompetenzen.

 

Mehrwert für die Studierenden und die Lehre

Bewährte Kernkompetenzen in der Literaturwissenschaft wie z.B. das Recherchieren von Material, die Verbindung und Auswertung von Elemente sowie das konzeptionelle, transdisziplinäre Denken werden mit den multimedialen Bedingungen des 21. Jahrhunderts verbunden. Die erfolgreichen Elemente des Vorgängerprojektes werden konsolidiert und durch neue Aspekte ergänzt. Der Umgang mit neuen akademischen Ausdrucksformen und –mitteln wird nicht nur geübt, sondern auch Reflektiert. Die literatur- und kulturwissenschaftliche Anbindung ästhetische Forschung wird durch Kooperationen mit Fachhochschulen etabliert.